Google PageSpeed Insights Score einfach verbessern

Das Page-Ranking für Google berücksichtigt auch technische Faktoren für die Bewertung. Ein wichtiger Bereich ist die Ladegeschwindigkeit von Webinhalten auf allen Plattformen. Für Ihre Webprojekte bedeutet dies, dass lange Ladezeiten von Webseiten das Google Ranking negativ beeinflussen. Nutzen Sie Google PageSpeed Insights und Tipps von unserer SEO Agentur, um das Ranking aktiv zu verbessern.

Was sind die Google PageSpeed Insights?

PageSpeed Insights ist ein Google-Tool, das die Ladezeit einer Webseite misst. Daraus wird ein Score berechnet. Ebenso wird die Webseite auf Verbesserungspotenziale untersucht. Diese Option wird für jede URL zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert Google PageSpeed Insights?

PageSpeed Insights greift auf Daten aus Google-Berichten zur Nutzererfahrung im Chrome-Browser zu und gleicht diese mit sogenannten Lab-Daten der erfragten Live-Auswertung der URL ab. Die Ergebnisse können für die Mobile- und die Desktop-Ansicht separat betrachtet werden.

Nach einer Analyse gibt das Tool den PageSpeed Score für die URL bekannt. Dieser befindet sich auf einer Skala von 0 bis 100, wobei 100 den Optimalwert darstellt. Dieser Wert erlaubt es Ihnen, eine Einschätzung der Webseitenperformance zu haben. Da es sich hier um einen Durchschnittswert handelt, der aufgrund mehrerer Metriken ermittelt wird, kann der Wert durch bestimmte Bereiche mehr oder weniger beeinflusst werden.

Mit dem „Lighthouse Scoring Calculator“-Tool lässt sich im Detail einsehen, welche Bereiche sich wie auf den Gesamtscore auswirken. Im Google PageSpeed Insights-Tool selbst wird diese Information nicht angezeigt.

Wie Sie Ihren PageSpeed Insights Score verbessern

Es ist kaum möglich, einen PageSpeed Score von 100 zu erreichen. Dennoch sollten Sie versuchen, die Performance so hoch wie möglich anzusetzen. Alles unter 50 ist als schlecht zu bewerten und Sie müssen unbedingt tätig werden. Mit einem Score von 50 bis 89 liegen Sie im guten Mittelfeld. Jeder Score über 90 ist ein Top-Ergebnis. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Google PageSpeed verbessern können.

  1.     Bildoptimierung

Ein Hauptgrund für lange Ladezeiten und niedrigen Google PageSpeed Score bei WordPress und Co. sind unnötig große Bilddateien. Auch die Art des Bildes und die Verarbeitung für das Herunterladen von Bildern spielen hier eine Rolle. Für die Bildoptimierung können folgende Strategien hilfreich sein:

Je geringer die Dateigröße eines Bildes, umso schneller kann das Bild geladen werden. Wichtig ist, dass die Bildqualität auch bei hoher Datenkomprimierung nicht verloren geht. Um dies umzusetzen, sollten Bilder in passenden Tools wie TinyPNG bearbeitet werden.

Wird Bild auf einer Webseite im Format 300 x 300 px dargestellt, ist es nicht notwendig, dass das Originalbild ein Format von 1500 x 1500 px aufweist. Um das kleine Bild darzustellen, muss es vom Browser erst im Großformat heruntergeladen werden, was die Ladezeit unnötig verlängert. Sie sollten also immer darauf achten, die Bilder im korrekten Format zu verwenden. In WordPress gibt es passende Plug-ins, die Bilder automatisch in der richtigen Größe hochladen und hinterlegen.

Nutzen Sie ein Content Delivery Network (CDN), um Inhalte wie Bilder gezielter und somit schneller zu verteilen. Die Serverlast wird auf mehrere Standorte verteilt. Die Inhalte werden dann immer von dem Standort abgerufen, der dem User am nächsten ist. Auch das verringert die Ladezeit.

Auch in Sachen Bildformatierung gibt es immer wieder Neuerungen. Moderne Bildformate wie WebP bieten die Möglichkeit, Bildinhalte ohne Datenverlust besser zu komprimieren. Noch sind nicht alle Browser in der Lage, die neuen Formate zu verarbeiten. Allerdings lohnt es sich, hier am Ball zu bleiben und immer wieder nach den aktuellen Formaten und der möglichen Browserunterstützung zu schauen.

  1.     Server-Raktionszeit optimieren

Zeigt das PageSpeed Insights Tool an, dass die Server-Antwortzeit oder auch die TTFB optimiert werden sollte, sollten Sie die aktuelle Hosting-Lösung Ihrer Webseite analysieren. Wenn Sie Ihre Inhalte nicht über einen eigenen Server hosten, ist es kaum möglich, die Antwortzeit selbst zu optimieren. Denn die Serverantwortzeit kann nur über eine verringerte Serverlast oder verbesserte Hardware verkürzt werden. In der Regel haben Sie als Webseitenbetreiber darauf keinen Einfluss.

Suchen Sie sich einen Provider, der auf High-Speed-Webseiten spezialisiert ist.

  1.     Nutzen Sie einen schlanken Code

Das Thema Coding ist für viele Webseitenbetreiber eine echte Herausforderung. Oft werden fertige Templates genutzt oder das Coding wird den Experten überlassen. Das passende Know-how hilft dabei, die Webseite zu komprimieren. Zum Beispiel können Leerzeichen und Kommentare aus dem Code entfernt werden. Dafür gibt es einfache Copy-Paste-Tools, die auch von Laien genutzt werden können.

  1.     Umleitungen Up-To-Date halten

Vor allem langjährige Bestandswebseiten sind oft mit vielen Umleitungen versehen. Diese sind wichtig, um Traffic von alten Inhalten auf neue umzuleiten, aber sie können auch dazu führen, dass die Ladegeschwindigkeit sinkt. Sind alte Umleitungen also nicht mehr erforderlich, sollten diese unbedingt bereinigt werden.

  1.     Weniger Requests nutzen

Um die Seite im Browser anzeigen zu können, wird jede dafür benötigte Datei einzeln vom Server abgerufen. Diese Anfragen nennen sich Requests. Dabei kann es sich zum Beispiel um Bilder, Schriftsätze oder Videos und andere Dateien handeln. Je mehr Einzelkomponenten abgerufen werden, umso länger ist die Ladezeit der Seite. Es ist nicht immer möglich, die Requests gering zu halten. Je nach Art des Inhalts wäre es extrem aufwendig, die Dateien zusammenzufassen. Aber wenn die Möglichkeit besteht, zum Beispiel die Anzahl von Bildinhalten ohne Qualitätsverlust zu minimieren, sollte man dies auch tun.

  1.     Browsercaching nutzen

Einzelne Elemente einer Webseite wie etwa Videos oder Bilder können im Browser in einem Zwischenspeicher hinterlegt werden. Sind diese Elemente im Zwischenspeicher, müssen sie bei einem erneuten Aufruf der Webseite nicht erneut vom Server abgefragt und geladen werden. Die Inhalte befinden sich also bereits auf dem lokalen Rechner. Dieses Vorgehen erhöht die Ladegeschwindigkeit der Webseite.

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